11. Juni 2009
Premiere mit der Sense
Gestern war es endlich soweit: Das erste Stück Hinterland haben wir mit der neuen Sense gemäht!

Die Gräser waren zuvor gewiss schon so 60 cm hoch, weshalb es einiger Ansätze bedurfte, bis wir den “richtigen Dreh” raus hatten.
In Sachen Sense haben wir uns für die kurze Wildwuchs-Sense Schröckenfux entschieden, da das Hinterland viele verschiedene, unterschiedlich bewachsene Zonen hat und man damit auch gut unter Büschen, Bäumen und dicht an Zäunen und Hauswänden mähen kann. Und soooo riesige Flächen haben wir ja nicht zu mähen, dass es unbedingt eine lange Sense bräuchte.
Angenehm überrascht waren wir vom Gartenwerkzeug-Anbieter Dick.biz: Am 8.6. hatte ich mittags die Sense bestellt (dabei aus den vielen Zahlungsweisen “Abbuchung” gewählt), am 10.6. morgens war sie auch schon da – also noch bevor der Betrag abgebucht war!
Die Sense hat zwei verstellbare Griffe, deren einer in traditioneller Form abgewinkelt ist. Tatsächlich mähten wir aber beide mit derselben Einstellung, obwohl wir mit 1,63 und 1,95 m doch recht unterschiedlich groß sind.
Ich freu mich schon drauf, all die hoch gewachsenen Ecken, an die ich bisher nicht gut ran kam, nun mähen zu können. Und sollte es uns für die große Fläche mal zu anstrengend werden, können wir ja ein längeres Sensenblatt dazu kaufen. Glaub’ ich aber nicht, wir sind ja wilde Gärtner und nicht dauernd am Mähen…
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32 Grad, 37 Grad – wohin will das Thermometer noch steigen?? Als Sonnenschutz für den Nachmittag haben wir eine alte Plane zwischen die Bäume gespannt, die noch vom Vorbesitzer herum lag. Was das Zeichen darauf bedeute, wurden wir gefragt – irgendwas mit Sanskrit, indisch, OM und so??? Nichts dergleichen, das war einfach Ergebnis des üblichen Vandalismus, denn die Plane diente mal dazu, Lücken in der Hecke (von außen!) zu schließen, die ein Feuer gerissen hatte.
Obwohl wir fast täglich im Garten sind, war das Wetter in letzter Zeit nicht danach, den Grill anzuwerfen. Umso mehr freuten wir uns über den sommerlichen Sonntag, an dem es endlich möglich war, mal wieder der archaischen Fleischbraterei zu frönen, bei der nicht nur das Essen ein sehr sinnliches Erlebnis ist.
