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	<title>Das wilde Gartenblog - vom faulen Gärtnern und der Liebe zu allem, was wächst &#187; Alles</title>
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	<description>Abenteuer Garten: Garten für Faule, Faulenzer-Garten, grüne Wildnis, Stadtgarten, Bloggen über alles, was wächst</description>
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		<title>Eisiger Gartenbesuch: rutschige Wege, falsche Schuhe, frostharte Pflanzen</title>
		<link>http://www.das-wilde-gartenblog.de/2012/01/29/eisiger-gartenbesuch-rutschige-wege-falsche-schuhe-frostharte-pflanzen/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 14:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreslauf]]></category>

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		<description><![CDATA[
Kaum hatte die elend lange &#8220;Winter-Regenzeit&#8221; ein Ende, sind wir mal wieder in den Garten gestartet. Da es zwischenzeitlich ordentlich Frost gab, ist der Boden nun komplett gefroren. Zu meiner Verwunderung h&#228;lt der (massiv gemulchte) Mangold noch stand und sieht so &#8220;bereift&#8221; sogar gut aus.

Topinambur ernten geht ja nun leider nicht mehr.  Das hatten [...]]]></description>
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<p>Kaum hatte die elend lange &#8220;Winter-Regenzeit&#8221; ein Ende, sind wir mal wieder in den Garten gestartet. Da es zwischenzeitlich ordentlich Frost gab, ist der Boden nun komplett gefroren. Zu meiner Verwunderung h&#228;lt der (massiv gemulchte) Mangold noch stand und sieht so &#8220;bereift&#8221; sogar gut aus.</p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/mangold.jpg" alt="Mangold" title="Mangold" width="470" height="353" class="aligncenter size-full wp-image-1657" /></p>
<p>Topinambur ernten geht ja nun leider nicht mehr.  Das hatten wir wegen des Regens aufgeschoben, nun f&#228;llt es per Einfrieren aus. Tja, irgendwann taut es auch wieder, dann m&#252;ssen wir uns nur beeilen, das kleine Zeitfenster vor dem Austrieb zu erwischen!</p>
<h2>Extra Schuhe f&#252;r den Garten?</h2>
<p>Der Frage bin ich bisher eher im Sommer begegnet. Da wurde mir angetragen, diese bunten Clogs f&#252;rs Gartenblog zu &#8220;testen&#8221;, worauf ich aber aufgrund <a href="http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=67820;bernr=10;co=">einer schlechten &#214;kotest-Bewertung</a> dankend verzichtete. Meine Billigschlappen tun es ja auch gut &#8211; warum sich also einen Kopf machen? </p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/arbeitsschuhe.jpg" alt="Arbeitsschuhe" title="Arbeitsschuhe" width="220" height="214" class="alignright size-full wp-image-1658" />Als ich nun auf dem vereisten Brett, das uns als leicht absch&#252;ssiger &#220;bergang ins Hinterland dient, ausrutschte und mich gerade noch fangen konnte, &#228;rgerte ich mich &#252;ber die eigene Faulheit, die mich hier mit Stra&#223;enschuhen hingetrieben hatte. F&#252;rs Arbeiten hab&#8217; ich zwar alte Stiefel, die aber erstens schon recht kaputt sind und zum zweiten grade zuhause lagen &#8211; wie passend!  <em>(Zum Abschied von ihnen das kleine, wie ich finde irgendwie &#8220;poetische&#8221; Foto).</em></p>
<p>Also mal &#8220;richtige Arbeitsschuhe&#8221; f&#252;r die Sp&#228;twinter- und Fr&#252;hlingsgarteneins&#228;tze? Rutsch- und m&#246;glichst wasserfest? Ich hab&#8217; keine Ahnung, was es da alles gibt, und wenn ich mir z.B. bei einem &#8220;Allround-Laden&#8221; wie <a href="http://www.otto.de/Schuhe/Arbeits-und-Sicherheitsschuhe/shop-de_bc_sh7489977/">Otto.de</a> mal die Rubrik &#8220;Arbeits- und Sicherheitsschuhe&#8221; anschaue, erstarre ich schon vor der schieren Anzahl m&#246;glicher Formen und Macharten. Und f&#252;hl mich mal wieder irgendwie &#8220;Konsum-behindert&#8221;&#8230; (Als Mini-L&#246;sung f&#252;r eisige Tage w&#252;rden es glatt sogenannte &#8220;Schuhspikes&#8221; tun, da m&#252;sste ich nicht l&#228;nger nachdenken!).  </p>
<p>Vertagt &#8211; es wird sicher bald wieder tauen! :-) </p>
<h2>Auch im Januar ist manches noch h&#252;bsch!</h2>
<p>Von Fr&#252;hbl&#252;hern war &#252;bigens noch nicht viel zu sehen &#8211; ein paar wenige Schneegl&#246;ckchen und Krokusse, die sich aber noch nicht ge&#246;ffnet hatten. Daf&#252;r hab&#8217; ich &#8220;Frost-resistente&#8221; Pflanzen fotografiert, die auch jetzt noch nett aussehen &#8211; oder erstaunlicherweise noch zu sehen sind, wie etwa die Stockrose oben rechts:</p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/pflanzenjanuar2012.jpg" alt="pflanzenjanuar2012" title="pflanzenjanuar2012" width="470" height="350" class="aligncenter randlos size-full wp-image-1659" /></p>
<p>Von  links oben nach rechts unten: Hauswurz, Stockrose, Pimpinelle, Bambus.</p>

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		<title>Neue Pflanzendatenbank: Sysiphos- oder Herkulesaufgabe?</title>
		<link>http://www.das-wilde-gartenblog.de/2012/01/23/sysiphos-oder-herkulesaufgabe/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 20:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Alles was wächst]]></category>
		<category><![CDATA[rund ums Bloggen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eine Enzyklop&#228;die f&#252;r Garten- und K&#252;belpflanzen hat sich Sylwia vorgenommen.
Da ziehe ich meinen Hut, vor dem Mut eine solche Aufgabe anzugehen. &#220;ber 4000 h&#246;here Pflanzenarten nennt Wikipedia f&#252;r Deutschland und zwischen 260-  und 400 Tausend weltweit. Nun sind sicherlich nicht alle davon f&#252;r Garten oder K&#252;bel geeignet, aber die Aufgabe scheint mir doch zu gro&#223; [...]]]></description>
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<p>Eine <a href="http://pflanzen-enzyklopaedie.eu/">Enzyklop&#228;die f&#252;r Garten- und K&#252;belpflanzen</a> hat sich Sylwia vorgenommen.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-1655 alignright" title="Nelke" src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-06-17bluete2-214x300.jpg" alt="Nelke" width="214" height="300" />Da ziehe ich meinen Hut, vor dem Mut eine solche Aufgabe anzugehen. &#220;ber 4000 h&#246;here Pflanzenarten nennt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Artenvielfalt">Wikipedia</a> f&#252;r Deutschland und zwischen 260-  und 400 Tausend weltweit. Nun sind sicherlich nicht alle davon f&#252;r Garten oder K&#252;bel geeignet, aber die Aufgabe scheint mir doch zu gro&#223; f&#252;r eine einzelne Person. Besonders wenn jede Pflanze so ausf&#252;hrlich beschrieben wird wie Sylwia das macht und Sorten einzelner Arten ebenfalls aufgenommen und beschrieben werden.</p>
<p>Von der Ackerkratzdistel bis zum Zwergwaldgei&#223;bart enth&#228;lt die Datenbank derzeit fast 900 Eintr&#228;ge. Diese erschlie&#223;t eine gut funktionierende Suchfunktion:  von meinen f&#252;nf  testweise gesuchten Pflanzen <a href="http://pflanzen-enzyklopaedie.eu/stauden/rote-spornblume-centranthus-ruber/">Rote Spornblume</a>, <a href="http://pflanzen-enzyklopaedie.eu/stauden/giersch-aegopodium-podagraria-%E2%80%98variegatum%E2%80%99/">Giersch</a>, <a href="http://pflanzen-enzyklopaedie.eu/stauden/gundermann-glechoma-hederacea/">Gundermann</a>, <a href="http://pflanzen-enzyklopaedie.eu/einjaehrige-pflanzen/kornrade-agrostemma-githago/">Kornrade</a> und L&#246;wenzahn waren vier enthalten. Was daran liegen mag, dass L&#246;wenzahn zwar in fast jedem Garten auftaucht,  allerdings als Wildpflanze, die vielen eher ein Dorn im Auge ist. Und klar: w&#252;rde man noch alle Wildkr&#228;uter aufnehmen wollen, w&#228;re die Aufgabe noch viel gigantischer!</p>
<h2>Wie w&#228;rs mit ein bisschen Web 2.0?</h2>
<p>Ein Formular zum Eintragen &#8220;nicht gefundener Pflanzen&#8221; gibt es leider nicht. Dabei w&#228;re doch die Mitarbeit vieler an so einem umfangreichen Projekt sehr n&#252;tzlich. Wer derzeit sucht und nicht findet, bekommt die kurze Meldung <em>&#8220;Entschuldige, kein Artikel passt zu deiner Suche!&#8221;</em> &#8211; und das wars. Hier w&#252;rde eine Eingabemaske gut passen, auf der man zumindest das, was man von der Pflanze schon wei&#223;, eintragen kann.  Damit kein Chaos entsteht, m&#252;sste Sylwia die eingegebenen Materialien nat&#252;rlich sichten, erg&#228;nzen und redigieren, bevor sie das Licht des Webs erblicken &#8211; aber die Datenbank w&#252;rde so quasi organisch wachsen, unter Beteiligung der Nutzer/innen.</p>
<p>Immerhin kann man die einzelnen Eintr&#228;ge kommentieren! Nicht aber twittern, liken, Google-plussen &#8211; nicht mal die guten alten Bookmarkdienste sind integriert, auf dass begeisterte Leser das Projekt in ihren Favoriten-Listen verlinken k&#246;nnten. Damit wird einiges Potenzial verschenkt. Aber wer wei&#223;, vielleicht widmet sich Sylwia noch dem &#8220;Socal Media-Ausbau&#8221;, wenn sie nach dem 981. Pflanzenportrait mal Lust auf was Anderes hat?</p>

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		<title>Kleing&#228;rtnerische Nutzung: Materialien f&#252;r die Vereinsarbeit</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 11:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Kleingarten-Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die vom Bundeskleingartengesetz vorgeschriebene &#8220;kleing&#228;rtnerische Nutzung&#8221; der Parzellen in Kleingarten-Anlagen ist vielerorts immer wieder Zankapfel: Wieviel Raum darf f&#252;r &#8220;Erholung&#8221; bleiben? Was IST kleing&#228;rtnerische Nutzung &#8211; so im Detail? Wirklich nur Obst und Gem&#252;se? 
Keineswegs! Wir haben schon &#246;fter dar&#252;ber gebloggt, &#252;ber Sommerblumen, Kompost- und Totholzhaufen, Beerenstr&#228;cher f&#252;r V&#246;gel und vieles mehr. Nun bin ich [...]]]></description>
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<p>Die vom Bundeskleingartengesetz vorgeschriebene &#8220;kleing&#228;rtnerische Nutzung&#8221; der Parzellen in Kleingarten-Anlagen ist vielerorts immer wieder Zankapfel: Wieviel Raum darf f&#252;r &#8220;Erholung&#8221; bleiben? Was IST kleing&#228;rtnerische Nutzung &#8211; so im Detail? Wirklich nur Obst und Gem&#252;se? </p>
<p>Keineswegs! Wir haben schon &#246;fter <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2010/05/13/ein-drittel-kleingaertnerische-nutzung/">dar&#252;ber gebloggt</a>, &#252;ber Sommerblumen, Kompost- und Totholzhaufen, Beerenstr&#228;cher f&#252;r V&#246;gel und vieles mehr. Nun bin ich durch den <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2010/05/13/ein-drittel-kleingaertnerische-nutzung/#comment-3632">Kommentar von Horst</a> auf eine Sammlung von Materialien aufmerksam geworden, die den Vereinen helfen soll, eine zeitgem&#228;&#223;e Definition kleing&#228;rtnerischer Nutzung zu formulieren &#8211; basierend auf einschl&#228;giger, aktueller Rechtsprechung. </p>
<p><a href="http://kleingaertnerische-nutzung-aktuell.npage.de"><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2012/01/banner.jpg" alt="Banner kleing&#228;rtnerische Nutzung aktuell" title="Banner kleing&#228;rtnerische Nutzung aktuell" width="480" height="144" class="aligncenter size-full wp-image-1653" /></a></p>
<p>Die Seite <a href="http://kleingaertnerische-nutzung-aktuell.npage.de/">&#8220;Kleing&#228;rtnerische Nutzung aktuell&#8221;</a>  erkl&#228;rt im <a href="http://kleingaertnerische-nutzung-aktuell.npage.de/liebe-gartenfreunde_76096321.html">Vorwort</a>, worum es geht und stellt Dokumente (.pdf) zur Verf&#252;gung, die die Vorschl&#228;ge und Sichtweisen ausf&#252;hrlich darstellen. </p>
<p>Zum Beispiel wendet sich das <a href="http://kleingaertnerische-nutzung-aktuell.npage.de/2-nutzung-pflanzen_35226429.html">Dokument zur Nutzung von Pflanzen</a> gegen eine einschr&#228;nkende Interpretation der Begriffe &#8220;Fr&#252;chte&#8221; und &#8220;Fruchtziehung&#8221;:  Hier darf es im Sinne des Gesetzes nicht nur um Obst und Gem&#252;se gehen. Denn auch andere Pflanzenteile k&#246;nnen f&#252;r den Eigenbedarf (oder den der Tierwelt im Sinne des Artenschutzes) genutzt werden: Stengel, Kolben, Bl&#228;tter, Bl&#252;ten, Wurzeln&#8230; </p>
<p>Der <strong>Kleing&#228;rtnerischen Nutzung</strong> im Verst&#228;ndnis des Gesetzes und der hiervon nach Meinung des Autors abweichenden Vorschriften vieler Vereine ist ein <a href="http://kleingaertnerische-nutzung-aktuell.npage.de/3-kleing-nutzung_73904030.html">weiterer Bereich der Seite</a> gewidmet, in dem vier detailreiche Bl&#228;tter u.a. zur reformierten Auffassung angeboten werden. </p>
<p>Alles in allem eine verdienstvolle Arbeit, die vielen Aktiven helfen kann, sich im Dschungel der verschiedenen Auffassungen und Gerichtsurteile handfeste Argumentationslinien zu erarbeiten.  Gew&#246;hnungsbed&#252;rftig ist die Webseite selbst: sie h&#228;tte vermutlich MEHR Wirkung, st&#252;nden die Dokumente als Webseiten zur Verf&#252;gung: dann k&#246;nnte Google sie durchforsten, sie w&#252;rden besser gefunden und sicher auch mehr gelesen!</p>

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		<title>Mal ein Blogger-Thema: Gr&#252;nde, nicht zu kommentieren</title>
		<link>http://www.das-wilde-gartenblog.de/2012/01/13/mal-ein-blogger-thema-gruende-nicht-zu-kommentieren/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 11:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[rund ums Bloggen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es hat hier eine kleine Jahreswechselpause gegeben und kann nur noch wenige Tage dauern, bis mich das “Gartenfieber” wieder ergreift! 
Bis dahin mal ein Hinweis auf einen Beitrag in meinem Internet-Blog: 
Sieben Gr&#252;nde, NICHT auf Blogs zu kommentieren ist vielleicht auch f&#252;r die hier mitlesenden Blogger/innen interessant.
&#220;brigens MAG ich Kommentare, im Beitrag hab ich mir [...]]]></description>
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<p>Es hat hier eine kleine Jahreswechselpause gegeben und kann nur noch wenige Tage dauern, bis mich das “Gartenfieber” wieder ergreift! </p>
<p>Bis dahin mal ein Hinweis auf einen Beitrag in meinem Internet-Blog: </p>
<p><a href="http://www.webwriting-magazin.de/sieben-gruende-nicht-auf-blogs-zu-kommentieren/">Sieben Gr&#252;nde, NICHT auf Blogs zu kommentieren</a> ist vielleicht auch f&#252;r die hier mitlesenden Blogger/innen interessant.</p>
<p>&#220;brigens MAG ich Kommentare, im Beitrag hab ich mir einfach mal von der Seele geschrieben, was mich vom Kommentieren abh&#228;lt. Freue mich &#252;ber Erg&#228;nzungen, aber auch Widerspruch ist voll ok!</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Winterpause: der Garten fehlt mir!</title>
		<link>http://www.das-wilde-gartenblog.de/2011/12/29/winterpause-der-garten-fehlt-mir/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 12:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Gartengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreslauf]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gef&#252;hlte zwei Wochen war ich jetzt nicht im Garten, bestimmt die l&#228;ngste Zeit am St&#252;ck, seit wir den Garten am E-Werk gepachtet haben.  Zwar ist es die meiste Zeit noch nicht wirklich kalt, doch war das Wetter so regnerisch und nasskalt, dass ich mich nicht aufraffen konnte, mal hinzufahren.

Auch mental ist der Garten gerade [...]]]></description>
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<p>Gef&#252;hlte zwei Wochen war ich jetzt nicht im Garten, bestimmt die l&#228;ngste Zeit am St&#252;ck, seit wir den Garten am E-Werk gepachtet haben.  Zwar ist es die meiste Zeit noch nicht wirklich kalt, doch war das Wetter so regnerisch und nasskalt, dass ich mich nicht aufraffen konnte, mal hinzufahren.</p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2011/12/garten_im_winter.jpg" alt="Garten im Winter" title="Garten im Winter" width="470"  class="aligncenter size-full wp-image-1647" /></p>
<p>Auch mental ist der Garten gerade nicht sehr pr&#228;sent &#8211; die Planungen f&#252;r die n&#228;chste Saison ben&#246;tigen offenbar die direkte Anschauung, das gem&#252;tliche Herumwandern und Besichtigen, bei dem die Ideen bald nur so sprudeln. Zudem haben wir schon einiges beschlossen, was uns demn&#228;chst genug Arbeit machen wird:</p>
<ul>
<li>Neue <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2011/06/02/terra-preta-experimente-am-e-werk/">Terra-Preta-Beete</a>, bzw. Umwandlung vorhandener Beete. Die bisherigen Erfolge sind sehr gut: endlich w&#228;chst mal was richtig! :-)</li>
<li>Das Gew&#228;chshaus wollen wir streichen, sowie ein zweites, mobiles (keine Sorge, liebe Vereinsfreunde, nix Genehmigungsbed&#252;rftiges!) dazu stellen</li>
<li>Die absterbende Mega-Thuja-Gruppe im Hinterland werden wir entfernen und an die Stelle ein &#8220;Hochbeet&#8221; aus gef&#252;llten Jute-S&#228;cken stellen &#8211; in deren Mitte Kompost gesammelt wird.</li>
</ul>
<h2>Sterbende Thujas &#8211; und was danach kommt</h2>
<p>Wir entfernen B&#228;ume wahrlich nicht leichtfertig, schon gar nicht so alte. Sie geben dem Garten Struktur, sind markante Blickpunkte, auf die wir ungern verzichten. Selbst ein abgestorbenes Baumgerippe, das als Kletterger&#252;st f&#252;r Rankpflanzen dienen kann, ist uns tausend mal lieber als nichts. Und die neuen B&#228;umchen, die wir f&#252;r jeden der wenigen alten B&#228;ume pflanzen,  sind optisch betrachtet kaum mehr als ein NICHTS! </p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2011/12/sterbende_thuja.jpg" alt="Sterbende Thuja-Gruppe" title="Sterbende Thuja-Gruppe" width="470"  class="aligncenter size-full wp-image-1648" /></p>
<p>Die Thuja-Gruppe war und ist der markanteste Punkt in Matts Parzelle (Hinterland), deshalb hatten wir uns geeinigt, ihr noch bis zu zehn Jahre zu g&#246;nnen &#8211; obwohl wir Thujas eigentlich nicht m&#246;gen. Eine gute Idee f&#252;r einen Ersatz war uns da noch nicht gekommen. </p>
<p>Doch als h&#228;tte der Baum uns zugeh&#246;rt, stirbt er seitdem z&#252;gig ab. Ganz verdorrte St&#228;mme haben wir aus der urspr&#252;nglich kugeligen Gruppe schon &#8216;raus ges&#228;gt. Im Foto rechts sieht man mich beim Beschneiden: den Thuja-Schnitt teste ich gerade als Wegbelag. Schafft es das klein geschnittene und &#8220;platt gelaufene&#8221; Material, das Gras zu unterdr&#252;cken, w&#228;re das toll. Dann w&#228;ren wir wieder einen Schritt weiter im Material-Recycling, denn Thuja-Schnitt f&#228;llt bei uns auch weiterhin an. </p>
<p>Ich k&#246;nnte noch mehr von dem erz&#228;hlen, was wir uns f&#252;rs neue Jahr vorgenommen haben, doch warten auch <a href="http://www.claudia-klinger.de/startinsnetz.html">meine anderen Blogs</a> darauf, dass ich aus der Weihnachtspause mal wieder auftauche!</p>
<h2>Guten Rutsch!</h2>
<p>F&#252;r den Fall, dass hier vor Neujahr nix mehr Neues kommt, w&#252;nsch&#8217; ich schon mal allen Mitlesenden, Gartenfreundinnen und Freunden einen <strong>GUTEN RUTSCH und ein erfolgreiches 2012!</strong> <em>(Ich halte &#252;brigens jede Wette, dass die Welt NICHT untergeht!)</em></p>

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		</item>
		<item>
		<title>WDR sucht wilden Garten f&#252;r Reportage</title>
		<link>http://www.das-wilde-gartenblog.de/2011/12/11/wdr-sucht-wilden-garten-fuer-reportage/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 09:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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Dass naturnahes G&#228;rtnern immer mehr Interesse erweckt, freut mich ja sehr! Deshalb ver&#246;ffentliche ich hier gerne die Anfrage des WDR im Wortlaut:
&#8220;F&#252;r eine WDR-Reportage suchen wir &#8220;wilde G&#228;rten&#8221;, also au&#223;ergew&#246;hnliche, skurrile gr&#252;ne Oasen, die nicht st&#228;ndig gestutzt und beschnitten werden, sondern in ihrer wilden Sch&#246;nheit auftrumpfen. Die G&#228;rten sollten in
Nordrhein-Westfalen sein. Wer solch einen Garten [...]]]></description>
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<p>Dass naturnahes G&#228;rtnern immer mehr Interesse erweckt, freut mich ja sehr! Deshalb ver&#246;ffentliche ich hier gerne die Anfrage des WDR im Wortlaut:</p>
<blockquote><p>&#8220;F&#252;r eine WDR-Reportage suchen wir &#8220;wilde G&#228;rten&#8221;, also <strong>au&#223;ergew&#246;hnliche, skurrile gr&#252;ne Oasen, die nicht st&#228;ndig gestutzt und beschnitten werden, sondern in ihrer wilden Sch&#246;nheit auftrumpfen</strong>. Die G&#228;rten sollten in<br />
Nordrhein-Westfalen sein. Wer solch einen Garten kennt oder eine Idee hat, wo man f&#252;ndig werden k&#246;nnte, wende sich bitte an: <a href="mailto:reportage24@web.de">reportage24@web.de</a>&#8220;</p></blockquote>
<p>.Ich hoffe, es findet sich ein interessanter wilder Garten, den wir dann bald im Fernsehen bewundern k&#246;nnen!</p>

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		<title>Dominante Pflanzen im naturnahen Garten</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Alles was wächst]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreslauf]]></category>

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Goldrute, Sauerampfer, Nachtkerze, (Stauden-)Sonnenblumen, Beifu&#223; &#8211; sie sind es vor allem, die in unserem Garten am liebsten alles Land f&#252;r sich einnehmen w&#252;rden, wenn wir sie denn lie&#223;en. Ihre immense Lebenskraft, ihre Robustheit und ihre F&#228;higkeiten, sogar Beton zu sprengen (Sauerampfer!) kann ich nur bewundern. 
Weil ihre Power so raumgreifend ist und uns geradezu dazu [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2011/11/goldrute.jpg" alt="Goldrute Mitte August" title="Goldrute Mitte August" width="480" height="393" class="mitte size-full wp-image-1638" /></p>
<p>Goldrute, Sauerampfer, Nachtkerze, (Stauden-)Sonnenblumen, Beifu&#223; &#8211; sie sind es vor allem, die in unserem Garten am liebsten alles Land f&#252;r sich einnehmen w&#252;rden, wenn wir sie denn lie&#223;en. Ihre immense Lebenskraft, ihre Robustheit und ihre F&#228;higkeiten, sogar Beton zu sprengen (Sauerampfer!) kann ich nur bewundern. </p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2011/11/goldrute_beschnitten.jpg" alt="Goldrute - beschnitten" title="Goldrute - beschnitten" width="250" height="224" class="rechts size-full wp-image-1639" />Weil ihre Power so raumgreifend ist und uns geradezu dazu zwingt, sie &#8220;im Zaum zu halten&#8221;, erlebe ich sie umso mehr als kraftvolle Wesenheiten bzw. &#8220;Gattungswesen&#8221;, mit denen wir uns in einem gestalterischen Dialog befinden: Sie sollen nicht verschwinden, aber auch nicht alles andere &#252;berwuchern. Und sie d&#252;rfen die Nachbarn nicht nerven, die (teilweise) die &#8220;Politik der kahlen Erde&#8221; betreiben: deshalb halten wir Abstand und schneiden z.B. die Samenst&#228;nde der Goldrute ab, bevor sie reif werden. </p>
<p>Der wesentliche Unterschied zwischen vielen traditionellen Garten-Stilen und dem <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2009/10/20/naturnah-gaertnern-was-meinen-wir-damit/">&#8220;naturnahen&#8221; G&#228;rtnern</a> ist f&#252;r uns nicht allein der Verzicht auf chemische D&#252;nger und Pflanzenschutzmittel oder das Anlegen eines Komposthaufens, sondern das gesamte Umgehen mit der Erde und dem, was auf ihr w&#228;chst. </p>
<h2>Naturnah g&#228;rtnern ist interaktives G&#228;rtnern</h2>
<p>Wir versuchen nicht, erst einmal durchweg &#8220;Tabula rasa&#8221; zu machen und dann auf leerem Grund neue Beete und Wege zu platzieren, um dort k&#252;nftig die &#8220;erw&#252;nschten&#8221; Kulturpflanzen gegen anfliegenden Samen zu verteidigen. Statt dessen schaut man, was schon da ist, bzw. beobachtet, was von selber kommt &#8211; und das wird dann selektiv gej&#228;htet und mit Pflanzen erg&#228;nzt, die sich da ebenfalls wohl f&#252;hlen k&#246;nnten. </p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2011/11/nachtkerzenwurzel.jpg" alt="Nachtkerzenwurzeln, essbar" title="Nachtkerzenwurzeln, essbar" width="470" height="353" class="mitte size-full wp-image-1640" /></p>
<p>Beete f&#252;r Nutzpflanzen erfordern selbstverst&#228;ndlich auch im naturnahen Garten einer Vorbereitung wie etwa das Entfernen der vorhandenen Grasnarbe und einen gewissen Einsatz gegen &#8220;&#220;berwucherung&#8221;.  Allerdings steht dabei die <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2010/06/22/mulchen-mulchen-mulchen/">Bodenverbesserung</a> an oberster Stelle unseres g&#228;rtnerischen Bem&#252;hens, nicht der Durchsetzungswille, partout dort etwas zum Wachsen zu bringen, was nur mittels extremem &#8220;P&#228;ppeln&#8221; funktionieren w&#252;rde, wenn &#252;berhaupt. </p>
<p>Mit H&#252;gelbeeten und <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2011/06/02/terra-preta-experimente-am-e-werk/">Terra-Preta-Experimenten</a> haben wir in den ersten zwei Jahren so schon viel Boden verbessert, der im vorderen Garten in einer eher <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2008/08/07/bodendecker-kommt-von-selbst/">&#8220;sandw&#252;sten-artigen&#8221; Verfassung</a> war, wogegen im &#8220;Hinterland&#8221; ungemein viel Beton fr&#252;herer Bauten im Boden steckt und ansonsten alles von robusten Gr&#228;sern und eben jenen &#8220;Dominanten&#8221; besiedelt war.  So erf&#252;llen wir mittlerweile auch das vorgeschriebene <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2010/05/13/ein-drittel-kleingaertnerische-nutzung/">Drittel kleing&#228;rtnerische Nutzung</a> &#8211; etwas, wozu man uns nicht erst motivieren muss, auch wenn <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2011/04/08/beete-bearbeiten-mulchen-pflanzen-selektiv-jaeten/">die Optik  gemulchter Beete</a> nicht immer den &#228;sthetischen Vorstellungen traditioneller Gartenfreunde entspricht. </p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2011/11/gemulchtes_beet.jpg" alt="Matt setzt Fr&#252;hbl&#252;her aufs gemulchte Beet" title="Matt setzt Fr&#252;hbl&#252;her aufs gemulchte Beet" width="470" height="353" class="mitte size-full wp-image-1643" /></p>
<p>Stammleser/innenen kennen das alles schon, doch f&#252;hl ich mich zu dieser Erl&#228;uterung immer neu motiviert, wenn es um vom &#252;blichen G&#228;rtnern stark abweichende Themen geht &#8211; wie etwa unseren Umgang mit den &#8220;Dominanten&#8221;. </p>
<h2>Kein &#8220;Un-Kraut&#8221;, sondern Zier- und Gem&#252;se-Pflanzen</h2>
<p>Dass die Wurzeln der Nachtkerze essbar sind, hab&#8217; ich beim m&#252;hevollen Herausziehen derselben gemerkt: einfach mal rein gebissen &#8211; und ja, schmeckt mild und gar nicht uninteressant. Matt hat dann die Zubereitung als gekochtes Gem&#252;se ausprobiert und fand das Ergebnis schmackhaft. Man muss sie allerdings im ersten Jahr, in ihrem Rosettenstadium ernten, sp&#228;ter wird alles zu faserig und bitter. </p>
<p>Wikipedia schreibt zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Nachtkerze">&#8220;gemeinen Nachtkerze&#8221;:</a></p>
<blockquote><p>Im Volksmund wird die Nachtkerze auch „Schinkenwurz“ genannt, denn ihre Wurzel verf&#228;rbt sich beim Garen r&#246;tlich. Ihre weite Verbreitung in Europa ist vor allem auf ihren im 18. Jahrhundert und 19. Jahrhundert h&#228;ufigen Anbau als Gem&#252;sepflanze zur&#252;ckzuf&#252;hren. Alte Sprichw&#246;rter behaupteten, dass ein Pfund der Nachtkerzenwurzel so viel Kraft gebe wie ein Zentner Ochsenfleisch. Die Gemeine Nachtkerze z&#228;hlt deshalb bis heute zu den typischen Pflanzen des Bauerngartens, auch wenn sie heute nur noch als Zierpflanze angebaut wird.</p>
<p>Von der Gemeinen Nachtkerze sind neben der Wurzel auch die Bl&#228;tter, die Bl&#252;ten und die Samen essbar. Die Wurzel kochte man wie Schwarzwurzeln oder Pastinaken in Fleischbr&#252;he. Die gekochten Wurzeln wurden gelegentlich auch in Scheiben geschnitten und mit Essig und &#214;l angemacht. Geerntet werden die r&#252;benf&#246;rmigen Wurzeln vom Herbst des ersten Jahres (Rosettenstadium) bis zum Fr&#252;hjahr. &#196;hnlich wie andere alte Gem&#252;sepflanzen ist auch die Gemeine Nachtkerze aus der Mode gekommen. In der modernen K&#252;che werden die Bl&#252;tenbl&#228;tter jedoch gelegentlich als essbare Dekoration verwendet.</p></blockquote>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2011/11/goldrute_wurzel.jpg" alt="Wurzel der Goldrute" title="Wurzel der Goldrute" width="470" height="353" class="mitte size-full wp-image-1641" /></p>
<p>Die Nachtkerze stammt urspr&#252;nglich aus Nordamerika und wurde im 17.Jahrhundert als Zierpflanze eingef&#252;hrt. Genau wie die Goldrute, die erst seit 100 Jahren bei uns heimisch ist und als Bienenweide gesch&#228;tzt wurde. Anders als die Nachtkerze, die mit etlichen tiefen Pfahlwurzel fest im Boden sitzt, f&#228;ngt die <strong>Goldrute</strong> eher harmlos an: Sie erscheint als leicht herausziehbare Staude, die ab einer gewissen Gr&#246;&#223;e so attraktiv ist, dass ich sie ungern heraus reisse. Doch wenig sp&#228;ter ist das pl&#246;tzlich gar nicht mehr einfach: ein dichtes, unglaublich starkes Wurzelgestr&#252;pp erfordert nun echte Arbeitseins&#228;tze, will man sie etwa im Herbst noch entfernen. </p>
<p>Wie ich es dann neulich auch tat: Erst einen ganzen Schubkarren voll <strong>Staudensonnenblumen</strong>, die &#252;ber ein ebenso militant wachsendes Wurzelgestr&#252;pp verf&#252;gen:</p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2011/11/staudensonnenblumen.jpg" alt="Staudensonnenblumen" title="Staudensonnenblumen" width="470" height="283" class="mitte size-full wp-image-1642" /></p>
<p>Anschlie&#223;end ging ich mit Matt durch den Garten und wir besprachen das Schicksal jeder einzelnen &#8211; durch unsere bisherigen Aktionen schon deutlich reduzierten und h&#252;bsch gruppierten Goldruten-Ansammlung. Ohne Spaten kommt man nun nicht mehr gegen sie an, doch empfinde ich solche, aus der spontanen Anschauung entstehende Arbeitseins&#228;tze gar nicht als Arbeit. Es entspannt ungemein und danach f&#252;hl ich mich k&#246;rperlich um Klassen besser als Stunden zuvor vor dem Monitor!</p>
<p>Auch wenn es nicht so aussehen mag: Naturnah g&#228;rtnern ist oft arbeitsintensiver als das gelegentliche Durchhacken der Beete im &#8220;Tabula-Rasa-Garten&#8221;.  So werden wir als urspr&#252;nglich &#8220;faule&#8221; G&#228;rtner doch nach und nach von unserem Garten umerzogen &#8211; wobei insbesondere die dominanten Pflanzen uns zeigen, wo die Harke h&#228;ngt! :-)</p>

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		<title>Krisenstimmung</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 13:37:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophisches]]></category>

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Wird es demn&#228;chst wieder wichtiger, einen Garten zu haben, in dem man selber Nahrungsmittel anbauen kann? Die Bloggerin &#8220;Opalkatze&#8221;  beschreibt in ihrem Artikel Ver&#228;nderungen die Lage auf dem Dorf so:
&#8220;Die Zeiten der Zweitwagen und der Neubauten am Dorfrand sind vorbei. Urlaubsreisen, fr&#252;her ein beliebtes Gespr&#228;chsthema, kommen nicht mehr zur Sprache. Statt dessen werden die [...]]]></description>
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<p>Wird es demn&#228;chst wieder wichtiger, einen Garten zu haben, in dem man selber Nahrungsmittel anbauen kann? Die Bloggerin &#8220;Opalkatze&#8221;  beschreibt in ihrem Artikel <a href="http://opalkatze.wordpress.com/2011/11/09/veranderungen/">Ver&#228;nderungen</a> die Lage auf dem Dorf so:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Zeiten der Zweitwagen und der Neubauten am Dorfrand sind vorbei. Urlaubsreisen, fr&#252;her ein beliebtes Gespr&#228;chsthema, kommen nicht mehr zur Sprache. Statt dessen werden die alten Gartenparzellen auf dem Gemeindegrund emsig neu bewirtschaftet, die gro&#223;en Brachen, die es jahrzehntelang gab, sind verschwunden. Um die beiden Letzten streiten sich vier Familien, sagt man. Auch die Zierpflanzen sind weg, daf&#252;r gibt es viele neu gesetzte Obstb&#228;ume und –str&#228;ucher. Komposter, lange Zeit vernachl&#228;ssigt zugunsten teuer angekarrten Substituts aus dem Gartencenter, stehen auf fast allen Grundst&#252;cken. Fr&#252;hbeete werden angelegt und kleine Gew&#228;chsh&#228;user aufgebaut. Angebaut werden sollen Kartoffeln, Zwiebeln, Kohl, Lauch, Bohnen, M&#246;hren und andere n&#252;tzliche Gem&#252;se. Die Erdbeerfl&#228;chen sind deutlich kleiner geworden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dazu passend hat Matt gestern auf GooglePlus <a href="http://experimentselbstversorgung.net/selbstversorgung-fuer-anfaenger_innen/">was zum Thema Selbstversorgung</a> geteilt. Und heut&#8217; morgen hab&#8217; ich meine eigenen Gedanken zur Dauerkrise gebloggt: <a href="http://www.claudia-klinger.de/digidiary/">Wenn der Bus nicht kommt</a>.</p>
<p>Vielleicht wird es unser Kleingartenverein ja nochmal erleben, dass sich alle krumm legen, um noch das letzte Eckchen &#8220;kleing&#228;rtnerisch zu nutzen&#8221; ? Hoffen wir mal, dass das eine Sache des <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2010/05/13/ein-drittel-kleingaertnerische-nutzung/">vorgeschriebenen Drittels </a> und der Freiwilligkeit bleibt &#8211; und nicht zur Not-wendigkeit wird!</p>

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