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Sara: Wie dumm, wieder verpasst! Aber im Augenblick bin ich auch einfach zu viel unterwegs. Der Wettervorhersage folge ich...

Kerstin: Also ich hätte sie jetzt auch unter “Küchenschelle” gekannt. Aber der richtige Name macht natürlich mehr...

Kerstin: Löwenzahn bekämpfen hat bei uns nicht wirklich Sinn… Hinterm Haus kommt eine Wiese, die bedeckt ist mit...

Julian: Ja, echt ein interssanter Artikel… Man lernt ja immer wieder dazu!

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Artikel vom Dezember 2009

Claudia am 29. Dezember 2009

Japanischer Knöterich: das Monster einfach aufessen!

Am Wochenende sah ich eine Dokumentation über den asiatischen bzw. japanischen Knöterich. Der wird drei bis vier Meter hoch, wächst bis zu 30 cm am Tag und gilt in ganz Europa als biologische Katastrophe. Er hat hier nämlich als “Neuling” keine natürlichen Feinde und breitet sich mit seiner immensen Wuchskraft schnell entlang fließender Gewässer, in Parks und Gartenanlagen aus. Die Wurzeln reichen bis zwei Meter in den Boden und können locker Beton sprengen – irre!

Städte und Gemeinden bekämpfen – so sie Leute und Geld dafür haben – die Verbreitung teils mit untauglichen bzw. auch anderweitig schädlichen Mitteln. Peter Becker, Wildkräuter-Experte aus meiner (alten) Heimatstadt Wiesbaden macht es besser: er sammelt die Sprossen und macht daraus marktfähige Produkte – z.B. leckere Marmelade.

Webseite zur bionischen Kontrolle des japanischen Knöterichs

Auf Youtube fand ich auch die folgende Reportage über das Pilotprojekt zur “Bionischen Kontrolle des Japanischen Knöterichs” in Wiesbaden (Film von BioFrankfurt 2008, Erstausstrahlung in der Sendung GartenZeit im Offenen Kanal).

Also wenn ich den nächstes Frühjahr mal irgendwo sehe, werd’ ich Matt bitten, daraus eine Marmelade zu machen! Das macht er sowieso gern und für neue Varianten ist er immer zu haben! :-)

Thema: Alles, Alles was wächst | Tags: none | 10 Kommentare » |

Claudia am 27. Dezember 2009

Wordpress: Ladezeiten verringern

Weil ja viele Gartenfreundinnen und Freunde, die hier mitlesen, eigene Blogs betreiben, ist vielleicht der neue Artikel im Digital Diary auch für Gartenblog-Besucher interessant: den zweiten Weihnachtsfeiertag hab’ ich damit zugebracht, in meinem “Haupt-Blog” die Ladezeiten von Wordpress zu verbessern. Es dauerte mittlerweile nämlich ganz schön lange, bis die Seiten tatsächlich auftauchten – und immer weniger Besucher haben die Geduld, länger auf eine Webseite zu warten.

Zudem hat Google in den letzten Monaten durchblicken lassen, dass die Ladezeiten einer Webseite durchaus bei deren “Ranking” in den Suchergebnissen eine Rolle spielen, bzw. verstärkt spielen werden. Grund genug, da mal Hand anzulegen und zu optimieren, was möglich ist.

Das Gartenblog hat immerhin schon eine Umstellung auf PHP5/MySQL5 hinter sich, was sich auf die Ladezeit positiv ausgewirkt hat. Und demnächst werde ich auch alles, was ich im Digital Diary zur Verbesserung unternehme, dem Gartenblog gönnen, Zwischen den Jahren ist ja so eine angenehm stille Zeit, in der man gut und gerne ein bisschen aufräumen kann!

Thema: Alles, rund ums Bloggen | Tags: none | 4 Kommentare » |

Claudia am 15. Dezember 2009

Tipps zu Topinambur

Zugegeben: die verdorrten Topinambur sind jetzt im Dezember kein schöner Anblick mehr.

Topinambur, verwelkte Stauden

Doch als ich gestern mal wieder erntete, hab’ ich deutlich mehr größere Knollen geerntet als noch vor zwei Wochen. Da waren sie auch schon komplett verwelkt, doch Matt fand, es sei noch Saft in den Riesenstängeln, also ließen wir sie stehen. Und siehe da: die Knollen haben noch zugelegt!

Zur Lagerfähigkeit der Topinambur: vertrocknete Knollen wieder erwecken

Topinambur lässt man am besten in der Erde und erntet nur nach Bedarf. Denn ein Grund, warum sie durch die Kartoffel aus dem traditionellen Anbau verdrängt wurde, ist gewiss ihre vergleichsweise kurze Haltbarkeit. Sowohl beim Chefkoch als auch auf Kuechentipps.de findet man denn auch die üblichen Hinweise: nicht länger als fünf Tage aufbewahren, am besten in einem feuchten Tuch im Gemüsefach des Kühlschranks (NICHT in Plastik, wegen der Schimmelgefahr).

Was aber, wenn doch mal ein paar Knollen zu lange liegen geblieben sind? Topinambur kann man nicht allzu oft essen, finde ich. Also ist es mir neulich passiert: binnen zwei Wochen waren sie ziemlich verschrumpelt und ich dachte ans Wegwerfen. Aber halt, warum nicht mal ein Experiment machen? Ich legte die Knollen (immer noch ungesäubert und ungeschält!) in eine Schüssel mit Wasser und wartete ab: Am dritten Tag waren sie wieder prall wie eh und je. Dem Geschmack hat das Vertrocknen und wieder Wasser ziehen nicht geschadet – na sowas!

Topinambur - Knollen

Die Zubereitung – ein einfaches Rezept

Ich schäle Topinambur nicht, da ja die meisten Nährstoffe unter der Schale sitzen, sondern rubble sie nur mit einem sauberen Drahtgeflecht-Spülschwamm ab. Manchmal koche ich sie dann noch ca. 10 Minuten vor, schneide ich sie in zwei Hälften oder vier Viertel und lege sie in eine ofenfeste Form (z.B. eine Lasagneform, das Backblech geht auch). Dazu Olivenöl, Pfeffer und Rosmarin, dann kommt das Ganze in den Ofen. Wie lange es dauert, muss man austesten, da die Größe der Knollen und das Vorkochen eine Rolle spielen. Ohne Vorkochen dauert es mindestens 40 Minuten bei 180 Grad – oft auch deutlich länger.

Topinambur mit Spinat

Mit Kräuterquark reicht mir das dann für ein einfaches Abendessen – dazu passt Feldsalat oder Spinat.

Hier noch ein paar genauere Topinambur-Rezepte anderswo:

  • Topinambur-Risotto
  • Tofu-Gemüse-Pfanne an gebackenem Topinambur und Rote Bete Quinoa
  • Lauwarmer Topinambursalat
  • Topinambur-Puffer

Thema: Alles | Tags: none | 7 Kommentare » |

Claudia am 3. Dezember 2009

Google Maps: Ganz legal Karten und Satellitenbilder zeigen

Im Dezemberheft des Gartenfreunds (Verbandszeitschrift für das Kleingartenwesen) warnte “Willi Wachsam” vor Urheberrechtsverletzungen bei der Abbildung von Kartenmaterial. Offenbar hatte ein – nicht genannter – Vorstand einer Kleingartenanlage mal eben ein Stück Karte aus dem Netz kopiert und zur Illustrierung der Anfahrt auf die Homepage des Vereins gesetzt. Eine Abmahnung mit 743 Euro Kosten waren die Folge, da keine Erlaubnis zur Nutzung der Karte eingeholt worden war.

Die legale Variante:

Mit Verlaub: der ganze Ärger wäre nicht nötig gewesen, hätte man sich vorher informiert! Dank Google muss nämlich lange schon niemand mehr Kartenbilder “von irgendwo” besorgen und dafür zahlen oder wegen der Urheberrechtsverletzung zittern. Der freundliche Gigant (Firmenmotto: don’t be evil / nicht böse sein) stellt Karten und Satellitenbilder von beliebigen Orten zur Einbindung auf Webseiten zu Verfügung – und das geht so: weiter…

Thema: Alles, rund ums Bloggen | Tags: none | 8 Kommentare » |

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