Claudia am 30. Oktober 2009
Der Anschlag auf den Apfelbaum
Es war der schönste Apfelbaum im ganzen Garten: seine großen roten Äpfel – kein bisschen fleckig oder verwurmt! – und seine hübsche Gestalt erfreuten unser Herz. SO sah er aus, als wir ihn Mitte der Woche das letzte Mal sahen:

Heute fanden wir ihn dann SO vor:

Man hat ihn regelrecht zusammen getreten, um an alle Äpfel zu kommen:


Matthias besichtigt erschüttert den schwer Verletzten:

Abgehauen sind sie vermutlich über den Zaun zum Nachbarn, denn sie haben dabei noch eine volle Regentonne umgetreten.
Wer das war? Wir denken, die Kinder, die rund um die Gärten oft durchs Gebüsch toben. Richtig dumme Kinder, die so blöd sind, einen Apfelbaum halb tot zu treten, weil sie es nicht schaffen, auf weniger zerstörerische Art an die Äpfel zu kommen! Der Baum ist ja nicht etwa besonders hoch – sie hätten bloß einen der beiden Stühle nehmen müssen, die in drei Meter Entfernung frei herum stehen.
Ja, das war heut’ unser Gartenerlebnis. Ich könnte kotzen!
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Helianthus tuberosus oder auch Erdbirne, Erdartischocke, Indianerknolle: die Topinambur hat mehrere Namen und gehört zu den letzten Pflanzen, die im späten Herbst noch blühen. Mit einer Birne hat sie allerdings wenig gemein: sie erinnert mehr an die Kartoffel und wurde, als es hierzulande noch keine Kartoffeln gab, auch noch häufig “wie eine Kartoffel” verwendet.
Da ihre Knollen auf dem Biomarkt für bis zu 4,95 Euro das Kilo gehandelt wurden, freuten wir uns über das Geschenk der Umstände und gruben im Winter die Knollen aus. Es wundert nicht, dass die Topinambur vom Massenmarkt verschwunden ist, denn die Knollen sind von unregelmäßiger Form und schwieriger zu schälen. Auch kann man sie nicht so lange lagern, sondern muss sie binnen weniger Wochen verzehren. 






