Claudia am 28. September 2009
Zum Wahlergebnis: Müssen sich Gartenfreude fürchten?
Eher nicht. Wenn man den Antworten auf die Wahlprüfsteine des Bundesverbands deutscher Gartenfreunde (BDG e.V.) glauben darf, stehen CDU und FDP fest zum Erhalt der Kleingartenanlagen. Sogar die FDP, von der ich das als “Privatisierungspartei” echt nicht erwartet hätte, schreibt:
“Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen vor allem in Städten kaum noch einen direkten Bezug zu Pflanzen und Tieren haben, sind Kleingartenanlagen von großer gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Vor allem Kinder lernen hier spielerisch Pflanzen und Tiere hautnah kennen. Die FDP unterstützt deshalb die Kleingärtnervereine und die Kleingartenanlagen ausdrücklich in ihrer ökologisch, ökonomisch und sozial wichtigen Arbeit für die Gesellschaft. Die Kleingärtnervereine mit ihren Mitgliedern haben für ein gutes Zusammenleben in Deutschland einen wesentlichen Beitrag geleistet. Deshalb ist die FDP dafür, dass die Schutzfunktionen des Bundeskleingartengesetzes erhalten bleiben. Auch die Forderung nach einer möglichst flächendeckenden Absicherung von Kleingartenanlagen in Bebauungsplänen ist zu unterstützen und anzustreben”.
Hoffen wir, dass es nicht beim Lippenbekenntnis bleibt!
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Anders als sonst standen wir gestern schon um 10 Uhr früh auf der Matte: die halbjährliche Mitgliederversammlung lud alle ins Vereinshaus, um die üblichen, satzungsgemäßen Abstimmungen abzuarbeiten, ein wenig Bilanz zu ziehen und auch Gelegenheit zur Diskussion zu geben.





