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Gartenblog-News
neue Artikel deutschsprachiger Gartenblogs

Artikel vom Juni 2009

Claudia am 30. Juni 2009

Tomaten im Gewächshaus und Freiland

FreilandtomateJetzt ist es Zeit, mal einen Zwischenbericht zu unseren Tomatenpflanzungen zu bringen! Es ist ja das erste Mal, dass ich in größerem Umfang Tomaten ziehe: im alten Garten waren es nur zwei und davor hatte ich manchmal eine auf dem Balkon – bin also eher Tomaten-Laie.

Mit dem neuen Garten, dem vielen Platz und sogar einem Gewächshaus konnten wir nun in die Vollen gehen: Sieben alte Sorten hab’ ich auf der Fensterbank angesäht und aufgepäppelt, dann nach und nach ins Gewächshaus verbracht und später an verschiedene Stellen nach draußen gepflanzt: die meisten auf ein großes “Nutzbeet”, in das der Vorgänger viel Holzasche entsorgt hat, einige an verschiedene, bisher nicht “Beet” gewesene Stellen im Garten – und sechs Tomaten durften im Gewächshaus bleiben. Hier mal ein Blick hinein:

Tomaten im Gewächshaus

Das sind nur drei, die anderen stehen auf der linken Seite. Zweifellos geht es den Gewächshaustomaten am besten: die sind unglaublich gewachsen und so ca. 1,5 bis zwei mal so hoch wie die Exemplare im Freiland. Daran merkt man eben doch ihre Herkunft aus Mittel- und Südamerika!

eingerollte BlätterDie Tomaten auf dem Nutzbeet sind alle ganz gut gekommen – da es sieben verschiedene Sorten sind, sind sie auch ein wenig unterschiedlich entwickelt. Eine rollt die Blätter nach innen (siehe Bild links), was aber nicht am mangelnden Wasser liegen kann, denn wir gießen fast jeden Tag und es regnet derzeit auch noch oft.

Was die Pflege angeht, hab ich die Pflanzen teilweise mit zusätzlichem Kompost und andere mit einem Teil gekaufter “guter Gartenerde” eingepflanzt, die ja vorgedüngt ist. Seither nur einmal ein paar Düngerstäbchen an die vor ca. vier Wochen noch nicht so gut aussehenden Exemplare verteilt, später dann häufig mit Brennesseljauche im Gießwasser gegossen. Die meisten sehen jetzt recht kräftig aus und alle tragen bereits kleine grüne Tomaten.

Der Kennzeichnungsflop

Black Plum, Rote Murmel, Caro red, Gardeners Delight, Zitro-Tomate, Tigerella und Berner Rose – ja, ich weiß noch, WAS ich gepflanzt habe, doch sind im Laufe der Umsetzungen und durch gießen, lockern und die Sonne all die kleinen, mit Kuli beschrifteten Schildchen abhanden gekommen oder nicht mehr lesbar. “An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen”, war der Tipp nicht von Jesus? Ich jedenfalls hoffe darauf und bin froh, so gut an der Frucht unterscheidbare Sorten gewählt zu haben!

Rote Murmel

Die einzige, die ich durchweg erkennen konnte, ist die rote Murmel: eine Wildtomate, deren Stängel und Blattwerk viel filigraner aussieht als das der anderen. Die lasse ich auch verzweigen und ohne Stütze frei wachsen. Wenn ich MEHR Sorten wieder erkenne, folgt der nächste Bericht!

Thema: Alles, Alles was wächst | Tags: none | 4 Kommentare » |

Claudia am 25. Juni 2009

Biene in der Abendsonne

Biene

Ich bin immer wieder entzückt vom Nahblick, den das Makro ermöglicht!

Thema: Alles, Digital fotografieren, Tierleben | Tags: none | 6 Kommentare » |

Claudia am 16. Juni 2009

Kranker Quittenbaum

Die kürzlich erst eingepflanzte Quitte hinter dem Haus kränkelt bereits vor sich hin – dabei steht sie alleine an der Süd-west-Seite des Hauses, wurde sorgfältig gesetzt und regelmäßig gegossen. Kennt jemand DIESE Baumkrankheit:

quitte.jpg

Die Quitte haben wir extra bei einem Anbieter erworben, der für Norddeutschland geeignete Obstgehölze führt.

quitte2.jpg

Obwohl das schon unser zweiter Garten ist, fühle ich mich immer noch als Anfängerin – vor allem in Bezug auf Obstbäume. Die scheinen oft recht problematisch zu sein, bekommen Kräuselkrankheiten, Spinnmilben, Pilze und was nicht noch alles. Muss man Bäume eigentlich grundsätzlich spritzen? Wenn ja, mit was??

Thema: Alles, krank & problematisch | Tags: none | 15 Kommentare » |

Claudia am 15. Juni 2009

Das wilde Gartenblog hat jetzt einen Twitter-Stream

gz.jpgSo, jetzt gibt es die Gartenzeilen, den Twitter-Stream des wilden Gartenblogs. Alle Gartenfreundinnen und Freunde sind herzlich eingeladen, die 140-Zeichen-Botschaften zu abonnieren. Wer Twitter noch nicht kennt, findet hier eine kurze Erläuterung – und eine lange Beschreibung zu dieser neuen Art, zu kommunizieren, hab ich mal im Webwriting-Magazin verfasst: Twitter: Vom Raum zum Schwarm.

Wir werden da Kurzmeldungen posten über alles, was uns rund um den Garten so im Web begegnet – und auch die neuen Artikel im Gartenblog, klar

Thema: Alles, rund ums Bloggen | Tags: none | 3 Kommentare » |

Claudia am 14. Juni 2009

1. Arbeitseinsatz am E-Werk

Gestern waren wir schon ungewohnt früh im Garten, denn um 9 begann der erste gemeinschaftliche Arbeitseinsatz unseres Kleingartenvereins, an dem wir teilnahmen: Vorbereitungen für das Fest zum 85-jährigen Bestehen der Anlage “Am E-Werk”, Pflege der Außenbereiche rund um das Vereinshaus und Schmücken der Innenräume.

Da ich kein Händchen für Raumdekorationen habe, durfte ich Stiefmütterchen pflanzen und Beete säubern, während Matt mit anderen zusammen die Wege zum Haus in Schuss brachte. Die Zeit ging vorbei wie im Fluge und es ergab’ sich auch die Gelegenheit für manches nette Schwätzchen mit anderen Vereinsmitgliedern, die wir ja sonst kaum sehen. Dabei erfuhren wir, dass unser “wildes Gartenblog” auch unter ihnen Leser hat, was uns natürlich freut!

Drei Stunden pro Jahr muss jedes Mitglied, das körperlich dazu in der Lage ist, an solchen Arbeitseinsätzen mitwirken – das ist wirklich nicht viel. Als wir noch unseren Einzelgarten in Friedrichshain hatten, haben wir uns das viel aufwändiger vorgestellt. Wie meistens ist die Realität dann doch anders als das Vorurteil, so auch hier: es war nett und hat Spaß gemacht!

Durch die frühe Stunde sahen wir unseren Garten auch mal im Morgenlicht, was eine ganz andere Atmosphäre ergibt.

Morgenlicht

Matt hat dann nachmittags noch am Steinbeet gearbeitet, das aus dem gemauerten Grasschnitt-Silo unseres Vorgängers entstanden ist – es ist noch nicht fertig, gefällt mir aber schon immer besser:

Steinbeet

Das plastik-grüne Teil dahinter ist ein kleiner Kindersandkasten mit Deckel, den wir bei der letzten Sperrmüllabfuhr vergessen haben. Wir haben keine Verwendung dafür und wären ihn schon gern los.

Thema: Alles, Kleingarten-Politik, Übern Gartenzaun | Tags: none | 5 Kommentare » |

Claudia am 11. Juni 2009

Premiere mit der Sense

Gestern war es endlich soweit: Das erste Stück Hinterland haben wir mit der neuen Sense gemäht!

gemähte Wiese

Die Gräser waren zuvor gewiss schon so 60 cm hoch, weshalb es einiger Ansätze bedurfte, bis wir den “richtigen Dreh” raus hatten.

In Sachen Sense haben wir uns für die kurze Wildwuchs-Sense Schröckenfux entschieden, da das Hinterland viele verschiedene, unterschiedlich bewachsene Zonen hat und man damit auch gut unter Büschen, Bäumen und dicht an Zäunen und Hauswänden mähen kann. Und soooo riesige Flächen haben wir ja nicht zu mähen, dass es unbedingt eine lange Sense bräuchte.

Angenehm überrascht waren wir vom Gartenwerkzeug-Anbieter Dick.biz: Am 8.6. hatte ich mittags die Sense bestellt (dabei aus den vielen Zahlungsweisen “Abbuchung” gewählt), am 10.6. morgens war sie auch schon da – also noch bevor der Betrag abgebucht war!

Die Sense hat zwei verstellbare Griffe, deren einer in traditioneller Form abgewinkelt ist. Tatsächlich mähten wir aber beide mit derselben Einstellung, obwohl wir mit 1,63 und 1,95 m doch recht unterschiedlich groß sind.

Ich freu mich schon drauf, all die hoch gewachsenen Ecken, an die ich bisher nicht gut ran kam, nun mähen zu können. Und sollte es uns für die große Fläche mal zu anstrengend werden, können wir ja ein längeres Sensenblatt dazu kaufen. Glaub’ ich aber nicht, wir sind ja wilde Gärtner und nicht dauernd am Mähen…

Thema: Alles, Geräte und Mobiliar | Tags: none | 3 Kommentare » |

Claudia am 5. Juni 2009

Stieglitz an Kornblume

An Stelle des dominanten Tomatengestells hatten wir letztes Jahr als eine der ersten “Verwilderungsmaßnahmen” im neuen Garten einen alten Baumstamm gesetzt und drum herum einen kleinen Berg aufgehäufelt. Im frühen Frühling sähten wir dann eine Wildkräutermischung, so dass vom Baumstamm mittlerweile kaum mehr etwas zu sehen ist:

Wildblumenwiese

Da es nun insgesamt viel grüner ist und allerlei Sämereien zu holen sind, machen die Vögel keinen Bogen mehr um unseren Garten. Heute kam ein Stieglitz zu Besuch, Matt entdeckte ihn zunächst auf einer Wildpflaume:

Stieglitz

Er hüpfte dann schnell in unsere “Bergwiese” und tat sich an den unreifen Samen der Kornblumen gütlich:

Stieglitz

Zuletzt saß er wie ein braves Model in Positur:

Stieglitz

Toll, dass jetzt mehr Vögel und Insekten bei uns “was zu suchen” haben! (So hört sich der Stieglitz an).

Thema: Alles, Tierleben | Tags: none | 10 Kommentare » |

Claudia am 3. Juni 2009

Mähen mit der Sense?

Unser Hinterland entwickelt sich derzeit schubartig zur hoch mit Gräsern und Wildpflanzen bewachsenen Wiese. Anfänglich hab’ ich da mal mit dem Handrasenmäher gemäht, doch mittlerweile ist da nicht mehr dran zu denken. Grade mal den Weg zu den hinteren Beeten werde ich auf diese Art noch kurz halten können, mehr wollen wir aber auch gar nicht.

wiese.jpg

Auf dem Bild sieht man nur einen Teil dieser Gartenparzelle. Das ganze, über 400 m² große Gelände enthält verschiedene Zonen, auf denen sich ein ganz unterschiedlicher Bewuchs entwickelt. Den vorderen Teil nennen wir unsere “Steppe”, denn hier stand früher ein Gartenhaus, der Boden besteht aus Sand und Bauschutt, so dass da vordringlich Magerpflanzen wachsen: Z.B. Gräser, die sich ausladendes Grün sparen und gleich die Ähren mit den Samen ausbilden.

steppe.jpg

Da irgendwann im Juni – so sagt uns ein lieber Freund – der hohe Bewuchs in den nicht “versteppten” Bereichen in einen vertrocknenden Verhau übergehen wird (und dann nicht mehr so wild-romantisch aussehen wie jetzt), steht dann das Mähen mit einer Sense an. Man schafft Platz, wenn die Gräser und Wildkräuter sich ausgesamt haben, so kann wieder frisches Grün nach wachsen – mal voraus gesetzt, dass es genug regnet.

Als Sensenmann und Sensenfrau haben wir bisher keinerlei Erfahrung. Also schnell mal gegoogelt, was es da so gibt! Eine Motorsense kommt nicht in Betracht, das wird unsere Stammleser/innen nicht wundern! Die Dinger sind unsäglich laut, zudem sollte es doch möglich sein, eine Wiese im Zaum zu halten, ohne martialische Gerätschaften zu erwerben, die Geld, Material und Benzin verbrauchen und doch die meiste Zeit nur rumstehen. weiter…

Thema: Alles, Geräte und Mobiliar | Tags: none | 12 Kommentare » |

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