Claudia am 30. September 2007
Boom der Baumpilze
Es regnet gerade viel, alles tropft, die Blätter glitzern vor Nässe – und mittendrin finde ich plötzlich eine ganze Menge Baumpilze, die neulich noch nicht da waren:

In meine Pilzbuch finde ich verschiedene Sorten, alle ähnlich. Es könnte sich um den “Geflecktblättrigen Flämmling” oder den “Waldfreund Rübling” handeln – aber auch noch mindestens drei andere Sorten kommen in Frage.

Da ich die Pilze nicht essen will, freue ich mich einfach an ihrem Dasein – vermutlich verschwinden sie genauso schnell, wie sie aufgetaucht sind.

Mich wundert allerdings, dass sie nur an diesem einen Ort unter der Aprikose vor unserem Bio-Klo auftauchen. Dabei liegt im Garten an vielen Stellen Totholz, doch ergab ein Rundgang: nirgends sonst sind Pilze! Es muss also am Standort liegen, dass sie ausschließlich da erscheinen: nahe am Gebäude, nahe an der zur Straße hin aufsteigenden Böschung.
oder folge uns auf Twitter! 





Im wilden Garten wachsen an vielen Ecken und auf manchem Beet Brennesseln (Urtica dioica). Im Juni sind ihre Berührungen am schmerzhaftesten, dann wird das “Kontaktgift” offenbar wieder weniger – vielleicht werde ich aber auch immuner, denn ich streife immer mal wieder an den Blättern entlang und merke manchmal gar nichts mehr vom “Brennen”.
Der 


Diese Spinne hab’ ich auch erst im fertigen Bild bemerkt, das ist ein kleiner Ausschnitt – ich finde, sie sieht irgendwie “aufmüpfig” bzw. alarmiert aus – ein bisschen wie eine Figur aus einem Comic! Die Farbe der Cosmea ist so flächendeckend schon recht heftig. Da schreibe ich glatt noch einen Satz mehr, damit zum nächsten Bild ein bisschen Abstand ist! :-)



Überall bei uns im Garten legt sie sich über die Wege. Versperrt bei Regen, mit feuchten Blütenständen den Durchgang. Und Bienen und Hummeln lieben sie, die 