Claudia am 29. Juli 2007
Disteln – schön und wehrhaft zugleich
Disteln im wilden Garten stehen jetzt in voller Blüte – rechts im Bild eine Kugeldistel (Echinops), die wie ich finde recht elegant wirkt, wenn sie alleine steht. Wogegen die Mariendistel (Silybum marianum) mit ihren vielen rot-rosa Blütenständen versucht, dem Rosenstrauch Konkurrenz zu machen, hinter dem sie steht. Wie ich Wikipedia entnehme, ist sie ursprünglich eine in Gärten kultivierte Pflanze, die sich jedoch selbst ausgewildet hat, weshalb man sie vielfach an Wegrändern und auf Brachflächen antrifft.
Die Hummel mögen sie sehr und solange ich mich nicht in ihnen verhake, mag ich sie auch!

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Dieser Sommer ist ja mein erster “Gartensommer” – alles, was blüht, lerne ich erst jetzt so richtig kennen. Und ich merke: Pflanzen, die wir gesetzt haben, betrachte ich deutlich kritischer als die, die bereits da waren. Von den “Ureinwohnern” erwarte ich problemloses Wachsen und Blühen, bei den Neulingen freut es mich, wenn es so ist, wundere mich aber nicht, wenn sie kränkeln.

Wissen Pflanzen eigentlich nicht, wie hoch sie wachsen dürfen, ohne sich zu schaden? Das frag’ ich mich immer öfter, wenn die Stockrosen so langsam nach vorne oder zur Seite kippen, sich im großen Bogen
32 Grad, 37 Grad – wohin will das Thermometer noch steigen?? Als Sonnenschutz für den Nachmittag haben wir eine alte Plane zwischen die Bäume gespannt, die noch vom Vorbesitzer herum lag. Was das Zeichen darauf bedeute, wurden wir gefragt – irgendwas mit Sanskrit, indisch, OM und so??? Nichts dergleichen, das war einfach Ergebnis des üblichen Vandalismus, denn die Plane diente mal dazu, Lücken in der Hecke (von außen!) zu schließen, die ein Feuer gerissen hatte.