Schneckenfreier Garten dank der Ratten?

Ratte im GartenGestern ist es mir endlich gelungen, unsere Gartenratte abzulichten! Ich hab‘ sie mit Käsestückchen verführt und irgendwann konnte sie nicht mehr widerstehen und hat sich vorgewagt, um die Leckerbissen zu verspeisen. Sie sieht witzig aus, gar nicht irgendwie „gruslig“, und ohne Frage ist sie das intelligenteste Tier im Garten. Für mich ein Grund, mal zu schauen, wie gut sie sich an uns gewöhnen kann, wie weit sie ihre Scheu überwindet.

Keine Nacktschnecken – gibts das?

Sehr oft werde ich die „Fütterung der Raubtiere“ allerdings nicht veranstalten. Denn wenn sie zuviel Zivilisationskost bekommt, hat sie vielleicht keinen Appetit mehr auf Schnecken. Wir vermuten nämlich, dass es die Ratten sind, denen wir den komplett schneckenfreien Garten zu verdanken haben. Zumindest gibt es keine Nacktschnecken, wir haben schon öfter danach gesucht, weil wir uns wunderten, dass diese Plage aller Salat- und Gemüse-Pflanzer einfach nicht auftaucht, während doch sonst alle um diese Zeit über die Schneckenplage stöhnen! Nicht mal nach heftigen Regenfällen tauchen sie auf, wo sie doch üblicherweise überall herum krauchen und ihre Schleimspuren ziehen.

Ratte im Anmarsch

Vor ein paar Wochen noch hat Matthias hinter dem Kompost am feuchten Holz ein paar Jungschnecken gesichtet – seither nichts mehr, keine Jungen, keine Ausgewachsenen! Die Ratte hat ein bis zwei Junge, genau wissen wir es nicht. Solange es nicht mehr werden, ist es uns recht, aber wenn wir mal vier Ratten gleichzeitig sehen, werden wir welche umsiedeln. Bisher hauen sie offenbar von alleine ab, wenn sie erwachsen sind.

Hier nun ein paar Bilder von der Fütterung der Raubtiere – es ist angerichtet:

Ratte mit Käse

zwei Ratten

ratte_mitkaese01.jpg

fressende Ratte

Ratte mit Käse

Autor: ClaudiaBerlin

Claudia lebt und gärtnert in Berlin und bloggt seit 2005 rund ums naturnahe Gärtnern. Folge dem Blog auf Twitter.com/gartenzeilen - da gibts Lesetipps und allerlei Infos rund um unser tolles Hobby.

17 Kommentare

  1. Supertolle Fotos, mein Kompliment, und supersüße Ratte. So lange sie nicht in meiner Anwesenheit durch meinen Garten huscht, nur zu! Nur zur Info: Wir haben Ratten und wir haben Schnecken. Ich hätte nicht dagegen, wenn sie die wegfräßen. Bisher noch nicht passiert. Dass die Ratte so zutraulich ist, wundert mich allerdings sehr.Könnte die zahm werden?
    Ratten sind und bleiben Vektoren für Krankheiten und dienen als Reservoir für die Erreger. Hier ein Beispiellink:(leider mittlerweile tot)
    Wenn ich mir also vorstelle, dass sie Babioseerreger oder Borrellioseerreger beheimatet, eine Zecke labt sich an ihnen, und anschließend bei Euch oder Eurem eventuell vorhandenem Haustier. Unser Hund hatte hier schon eine Borreliose, also ich weiß nicht, dass muss ich nicht durch Domestikation einer Ratte noch fördern.

    LG
    Sisah

  2. …sollte heißen: zahm sein….

  3. Solange sie uns nicht beisst, sind wir da im grünen Bereich, denk ich mir mal. Die Ratte war jedenfalls immer schon im wilden Garten – solange es nicht zu viele werden, werden wir sie nicht aus ihrer Heimat vertreiben. Trotzdem Danke für die Info-Seite! Mich würde interessieren, wie da vergleichsweise Hunde, Kaninchen und Vögel abschneiden – aber das stellt halt kein Schädlingsbekämpfer ins Netz. Ich nehme an, ALLE draußen frei laufende Tiere tragen gelegentlich irgendwelche Erreger mit sich rum…

  4. Was ist mit dem Rattenkot/Urin? Lauft ihr nicht barfuß durch den Garten?
    Natürlich kann man meine Bemerkungen unter der Rubrik, leicht hysterisch abtüten. Aber Ratten haben nun mal einen anderen Lebensraum als Hunde und Kaninchen, die treiben sich beispielsweise in der Kanalisation herum,sind Allesfresser (Kaninchen nicht!) kommen mit Fäkalien in Kontakt (Vögel nicht), sind nicht geimpft( die meisten Hunde wohl)und gelten wie ganz viele Nagetiere als Reservoir für bestimmte Erreger, d.h. sie tragen die Erreger in sich, erkranken aber nicht daran.Die Schädlingsbekämpferseite hatte eine übersichtliche Zusammenstellung aller Erreger, es ist mir klar, dass wirtschaftliche Interesse dahintersteht, aber Tante Google wird sicherlich auch neutralere Quellen auswerfen.
    Ich bin absolut nicht glücklich mit den an und ab und zu im Kompost lebenden Ratten hier, ebenso wie ich keine Mäuse im Keller haben muss, auch wenn ich die absolut niedlich finde.

  5. Liebe Sisah,
    wie schon gesagt: die Ratten gehören zum wilden Garten, waren VOR UNS schon da, haben also ältere Rechte. Sie leben nicht in der Kanalisation, sondern in einem Gangsystem im Hang. Und: Auch wir sind Allesfresser und gelegentlich kommen wir mit Fäkalien in Kontakt (Bio-Klo-Entleerung/Säuberung, Vogelscheiße etc.) – wenn ich mir über alle Möglichkeiten, mir „was zu holen“ Sorgen machen würde, hätte ich keine Freude am Garten und würde es lassen. Ich wasche mir abends die Füße, das muss reichen. Den Rest muss mein Immunsystem leisten, dafür ist es ja da.
    Es ist halt ein „wilder Garten“ mit entsprechenden Bewohnern: Menschen, Ratten, Mäuse, Vögel, Würmer – und gewiss auch allerlei „Erreger“.

  6. Hallo Claudia,

    das sind zwar schöne Fotos, und eigentlich – finde ich – haben Ratten auch was Niedliches für mich, aber ich kann mir nicht helfen, ich muss dabei immer an „Willard“ denken. Kennst du den Film? …
    Dass eine Ratte nur wenige Junge bekommt, halte ich für ein Gerücht (meist sind es so 10 – 14, bei ausreichend Nahrung sogar bis 20!). Dazu kommt, dass die Ratten-Dame in kürzester Zeit wieder aufnahmefähig ist, so dass in einem einzigen Jahr von einem einzigen Paar (über Kindeskinder) ein paar Hundert Nachkommen in die Welt gesetzt werden können. Huch! …
    Ich finde deine Denke ja toll, du willst alles in eurem Garten unbeeinflusst lassen und billigst jeder Pflanze und jedem Tier sein Recht auf Leben zu. Aber bei Ratten hört für mich der Spaß irgendwo auf, zumal diese (schon nach relativ kurzer Zeit) vielen, vielen Tier ja nicht in diesem Garten bleiben werden, und da könnte ich mir vorstellen, dass Nachbarn sich irgendwann mal beschweren, weil die das Ganze anders sehen. Besonders dann, wenn sie mitbekommen, dass ihr denen sogar lecker Käsestückchen „serviert“. (Oder hast du das nur zum Fotografieren gemacht?) Könnte nämlich sein, dass den Tierchen das gefällt, und dass sie sich um so freudiger vermehren, immer zutraulicher werden und letztendlich auch vor mehr Nähe zu euch nicht zurückschrecken könnten. (Rattenflöhe = z.B. möglicherweise Pest)
    Also ich bin da – auch wegen der Gefahr der Krankheitsübertragung – sehr zwiegespalten …

    Gruß – Ulrike

  7. Liebe Ulrike,

    zum Glück haben wir keine Nachbarn, die sich über irgendwas beschweren oder sich auch nur dafür interessieren könnten, wie wir gärtnern. Und natürlich will ich die Ratten NICHT regelmäßig füttern, dann würden sie ja keine Schnecken und Kirschen mehr vertilgen (grade haben sie sehr erfolgreich die Unmenge herunter fallender Sauerkirschen reduziert!).
    Unser Garten-Vorbesitzer hat 13 Jahre (!) friedlich mit den Ratten im Garten gelebt: es gab keine wilde Vermehrung, da das Nahrungsangebot ja doch begrenzt ist. Und wenn wir mal vier auf einmal sehen, nehmen wir die Falle in Betrieb und siedeln die Überzähligen um…

  8. Aah ja, na – dann is ja jut … ;-)

    Grüße
    Ulrike

  9. Wo soll unsere Ratte denn Pesterreger her bekommen? Da sind die Chancen sich im Urlaub etwas einzufangen, wenn auch nicht die Pest, ja wohl ungleich höher.
    @Ulrike
    „Dass eine Ratte nur wenige Junge bekommt, halte ich für ein Gerücht (meist sind es so 10 – 14, bei ausreichend Nahrung sogar bis 20!). Dazu kommt, dass die Ratten-Dame in kürzester Zeit wieder aufnahmefähig ist, so dass in einem einzigen Jahr von einem einzigen Paar (über Kindeskinder) ein paar Hundert Nachkommen in die Welt gesetzt werden können. Huch! …“
    Das ist sicher theoretisch wahr, aber nur unter Laborbedingungen. So gerechnet hat jede Menschenfrau auch die Möglichkeit 30 Kinder zu haben und mit Enkeln und Urenkeln auf viele Nachkommen (rechnen reicht nur für die Spamprotektion).

    Lieben Gruß

    Matthias

  10. Pingback: Herbststimmungen und Jagderfolg » Das wilde Gartenblog - ein Garten für Faule

  11. sieht super aus, dürfte aber nicht jedermanns sache sein

  12. Ich habe in meinen bisher erst 53 und ein halbes Lebensjahren unter anderen auch viel , sehr viel Gewalt gegen Menschen, wie auch gegen Tiere miterelebt.
    Vor rund drei Jahren zwang mich, bzw. den Betrieb meiner Frau das hiesige Finanzamt in die Insolvenz.
    Vorschläge zur gütlichen Einigung, Abtretungen von Lieferantengutschriften etc, nichts half.
    Innerhalb von nur 24 Stunden nach Bekanntwerden dieser Massnahme reagierte das Räderwerk in meiner seit 30 Jahren vertrauten Hausbank.
    Kurzum – Kreditkarten gesperrt – Kredite gekündigt – Haus ( zur Miete ) weg, keine Möglichkeit witerzuarbeiten ( Kurierdienst )
    Ohne Geld ( VisaCard etc.) kein Sprit – ohne Sprit keine Aufträge zu erfüllen.

    Also habe ich mein persönliches Hab & Gut bei eBay versilbert , einen zweiten Wohnwagen ,
    so`n fettes 10 m Kirmesdickschiff organisiert.

    Mit unserem ehemaligen Vermieter des Gewerbebetriebes arrangierte ich mich und konnte einen Teil , inkl. eines 700 qm Freigeländes für echte Peanuts mieten.
    Wasser & Strom war sowieso vorhanden.
    Wir hatten vorher auf dem vorderen betonierten Teil des Platzes insges. 12 LKW 3,5 – 7,5 to GG stehen.
    Der hintere Teil /ca: 300 qm war seit Jahren nicht mehr betreten worden und mit Pflanzen aller Art überwuchert.
    Wir wussten, das WIR ( zwei Erwachsen , drei Retriever )Eindringlinge waren.
    Die kleine Nager waren schon da, lange vor uns.
    Aber auch, als nur die LKW`s dort standen, hatten wir keinerlei sogenannter Nagerschäden.

    Meine Frau sah es als ihre Aufgabe an, den “ Dschungel “ zu kultivieren.
    In wochenlanger Kleinarbeit entfernte sie das gesamt Unkraut inkl. Wurzeln aus dem Bereich.
    Dort steht jetzt ein 16 qm Masivholzpavillon und ein künstlicher “ Minigebirgsbach “ hat seinen Lauf.
    Auch dies störte all die graubraunen und schildpattfarbenen Nager nicht. Auch die eigentlich als Maulwurfstöter berüchtigten 3 Retriever konnten den Nagern nur ein müdes Lächeln abgewinnen.
    Der Versuch, eine gesunde Ratte zu fangen, endete immer im Ergebnis für den Nager.
    Mitlerweile stehen dort zwar schon 6 Wohnwagen und 3 x 40 Fuss Seecontainer, aber 2 WW`s sind meist für 2 Fahrer gedacht, die mit mir vor 3 Jahren den Neuanfang wagten.
    Die hohen Spritpreise sorgten dafür, das es auch noch Spass machte nicht jeden Tag 40 -70 km zu überbrücken , um nach Hause zu fahren.

    Was die Ratten angeht, eine besondere Vermehrung haben wir in 3 Jahren nicht feststellen können.
    Sie liessen uns und unsere Ersatzwohnungen in Frieden, auch im Winter gab es keinerlei Probleme mit Einnistungen.
    Die Bande weiss anscheinend, was sie an uns hat. Endlich Menschen ohne Gift , Steine oder Knarre.

    Jeden Abend gibts Futter.
    Ein ausgedientes auf die Seite gelegtes 100 liter Aquarium wird dann mit Mais – Knäckebrot – Cornflakes – Echtgetreide – Erdnüsse in Schalen und Salat bestückt.

    Selbst eine IR-Funkkamera ignorieren sie und auch die Vorsichtsmassnahme des “ Vorkosters “ gibt`s nicht mehr.
    Es sind immer 5-6 Graupelze die sich genüsslich auf die Leckereien stürzen.

    Unsere drei Retriever müssen wir allerdings die 10 minuten einsperren, das würde den kleinen doch nur den Appetit vergraulen.

    Die Erdnüsse werden meist gesammelt und in ihre Burg gebracht.
    Die besteht aus alten Deckenverkleidungen mit grossen Löchern. Darüber liegen Europalletten, welche mit Fussbodenverlegepatten verkleidet sind.
    Es ist so eine recht grosse Veranda von 15 x 8 m entstanden,an der die WW`s gedockt sind.
    Unt nur darunter und in einige unterirdischen Gängen treiben die Nager ihr „Unwesen“
    Nachts hört man ab und zu das Knackgeräusch von Erdnüssen.
    Sehr lustig.
    In meinem „früheren “ Leben hätte ich garantiert mit Cyangasen die Gänge ausgeräuchert mit der Gewissheit, das dort nichts überlebt.
    Noch interessanter und wirkungsvoller waren und sind ( für böse Menschen ) Thermit/Aerosol Verbindungen –
    Wahnsinnshitze und Verbrennung jeglichen Sauerstoffes.
    Aber ich bin der Meinung, das drei Jahre friedliches Leben miteinander zeigen, das man auch ohne Angst vor irgendwelchen Erkrankungen mit diesen Geschöpfen Gottes leben kann.
    Ratten haben in Ihrer Art mit Sicherheit nicht soviel Verderben untereinander verbreitet, wie es sich die Krone der Schöpfung, also wir Menschen es untereinander getan haben, es tun und auch in Zukunft immer machen werden.
    Ich könnte noch vieles schreiben aber die Zivilisation verlangt nach meiner Arbeitskraft

  13. Wow, ich finde das Ganze sehr beeindruckend und würde ebenfalls mit Freude zusehen, wie die kleinen Felzknäule immer zutraulicher werden. Logischer Weise werden wilde Ratten niemals zahm, aber ein gelegentlicher Schnappschuss reicht ja aus ;)

  14. Ich find es ja immer witzig wie die Leute sich über Ratten etc aufregen. In anderen Ländern wir das, was über Ratten gesagt wird…oder Füchse, auf streunende Haustiere angewand die dann deswegen umgebracht werden..erschlagen, vergiftet, verbrannt, ertränkt wie hierzulande die Ratten.

    Ratten und Krankheitsüberträger?

    Was die Leute vergessen ist ganz einfach dass die Pst nur übertragen wurde weil die Menschen mitten auf die Straße schissen und pissten, Abfälle sich häuften, es keine Kanalisation gab und die Leute das nicht störte.

    Nicht die Ratte war schuld, die lebte eben im Dreck wie der Mensch.

    Infektionskrankheiten sind nicht verschwunden weil Mensch Ratten und andere Tiere beseitigt hat, sondern weil er für sauberes Trinkwasser und Lebensbedingungen sorgte.

    Krankheiten können Tiere auch nur dann übertragen, wenns Herde gibt wo sich die Tiere anstecken.

    Hier auf dem Land mit ner Rattenfamilie unter der Terasse wird seid 8 Jahren gelebt, ganz ohne Hunter-Virus oder Pest oder sonst etwas.

    Landratten sind normalerweise recht gesund, sie sind so sauber wie Katzen und eine ungestörte Rattenfamilie verhindert das fremde Ratten ins Revier, ergo den Garten eindringen.

    Die Oberratte sorgt auch dafür dass die Töchter bei der Jungenaufzucht helfen statt auszuwandern und selber Babies zu kriegen, das hält die Zahl ebenso klein.

    Werden die Ratten vergiftet sorgen die Überlebenden für mehr Nachwuchs, die Töchter werden aus dem Nest geworfen und tragen zur Vermehrung bei..so gleicht die Natur den Verlust nicht nur aus sondern erhöht die Zahl.

    Und das Kreuz ist, wird doch mal die Rattenpopulation vernichtet, ziehen von aussen fremde Ratten zu die genau dann die Krankheiten einschleppen können welche die heimischen Ratten durch konstante Familienbande und das verscheuchen fremder Ratten verhindert haben.

    Vor Land/Gartenratten hab ich die wenigste Angst, da muss man vor Blitzschlägen die einen treffen mehr Furcht haben..oder vor seinen Mitmenschen die mit dem Auto fahren.

    Da sterben mehr Menschen als durch sämtliche Tierkrankheiten die überspringen können.

    Das was sie im Haus lästig macht ist eben dass sie keine Toilettenpunkte haben..draussen stört das nicht, da holt man sich eher Tetanus von dem aus Pferdedung hergestellten Dünger…genau daher sind früher die Tetanusinfektionen gekommen..lernt man in Biologie, zumindest bei uns auf dem Gymnasium war das so

  15. So schöne Bilder!
    Ich wünschte, ich hätte auch eine Möglichkeit, solche Mitbewohner und Nachbarn zu haben. Aber überall wo ich bisher gewohnt hatte, gibt es sehr viele freilaufende Katzen.

    Vielleicht magst du noch einen Tipp von mir als Farbratten-Mami…
    Käse sollte eigentlich nicht, oder nur seeeehr selten auf dem Speiseplan von Ratten stehen. Auch wenn die Näschen Allesfresser sind, wird ein zu hoher Anteil an tierischen Proteinen und besonders an tierischen Fetten der Gesundheit abträglich sein. Es gibt sogar Hinweise, dass das krebsfördernd ist.

    Besser ist getreidehaltige Kost. Es gibt da entsprechende Leckerlies in Zoohandlungen. Und falls du auf gesunde Art und Weise den Appetit und die Neugier für neue Fotos nutzen möchtest, hole dir Malzpaste.
    Die gibt es bei den Katzenleckerlies und wird von Ratten weggeschlabbert wie böse.

    LG
    Lexi

  16. Hallo, ich habe genau die gleiche Erfahrung gemacht. Wir hatten seit vielen Jahren die totale Nacktschneckenplage. Fast alles außer Storchschnabel und Phlox wurde gnadenlos gefressen.
    Seit vorigem Jahr sehe ich eine Ratte im Garten und heuer denke ich sind es zwei. Im Mai gab es noch einige Schnecken und ich freute mich dass es so wenige sind. War mir aber sicher dass sie sich bis zum Sommer wieder stark vermehren würden. Jetzt finde ich auf unseren 800 m2 Naturgarten nur mit Mühe ein paar nach dem es geregnet hat.
    Am Kompost gar keine mehr obwohl hier auch unsere Obst und Gemüseabfälle landen.
    Ich kann es mir auch nur so erklären, dass die Ratten sie fressen.

  17. Pingback: Ratten Garten | Houseplanideas.co

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